Mittwoch, 25. Mai 2016

Landesgartenschau Bayreuth

Bayreuth ist immer einen Besuch wert, und dieses Jahr auch für Gartenfreunde: Die Landesgartenschau ist vom 22. April bis zum 9. Oktober geöffnet. Es ist die größte, die bisher in Bayern stattfand: Ein neuer Landschaftspark wurde in einem flachen Tal nahe der A9 gestaltet, der Rote Main auf einer Strecke von 1,2 km Länge renaturiert, die typische Auenlandschaft auf 45 Hektar wieder hergestellt, 10.000 Bäume und unzählige Blumen gepflanzt.

Das Motto lautet "Musik für die Augen", Symbolfigur der Gartenschau ist Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. Ihr zu Ehren wurde das neu gestaltete Gelände "Wilhelminenaue" getauft. In der Zeit ihres Wirkens entstanden barocke Parks und Grünanlagen (z.B. Sanspareil, siehe hier) und Bauten wie das Markgräfliches Opernhaus, inzwischen UNESCO-Weltkulturerbe, die Eremitage oder auch das Lustschloss Fantaisie, das heute das erste deutsche Gartenkunstmuseum enthält. Es war also nicht Richard Wagner, der ja auch in Bayreuth gewirkt hat und natürlich in der Landesgartenschau auch vorkommt, sondern Markgräfin Wilhelmine, die die Planer der Landesgartenschau bei der Gestaltung inspiriert hat und die auch durch die Veranstaltung führt, immer wieder anders dargestellt, auf Schildern, als Statue. Die Bayreuther Innenstadt und die Eremitage finden übrigens durch diesen neu angelegten Landschaftspark eine Verbindung, was die Stadt sicherlich weiter aufwertet.

Landesgartenschau Bayreuth 2016 - Eingangsbereich Süd und Kassenhäuser

Die Tageskarte kostet 16 Euro, alle Details zu Öffnungszeiten, Anfahrt usw. finden sich immer aktuell auf den Seiten der Landesgartenschau Bayreuth. Es gibt drei Eingänge, Süd, Nord und West. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, bekommt einen Rabatt beim Eintritt.

Samstag, 30. April 2016

Wochenende in Seoul

Vor zwei Wochen war ich in Seoul, kurz übers Wochenende, um einen ersten Einblick von der Stadt zu bekommen und um mal wieder ins Leben einer asiatischen Großstadt einzutauchen.

Mit den Direktflügen und gutem Timing geht das prima: Der Hinflug ging Freitagabend los, so dass ich nach 10:15 Stunden Flug am Samstag Ortszeit gegen 11 Uhr in Seoul gelandet bin. Der Rückflug war ein Tagflug, am Montag ab 14:30, Ankunft in Deutschland kurz vor 19 Uhr, also war am Montagfrüh in Seoul noch Zeit, etwas in der Nähe des Hotels anzuschauen.

Hier ein Foto von mir im Gyeongbokgung. Das ist der größte Palast, den Seoul zu bieten hat. Er stammt aus der Joseon-Dynastie. Man sieht ganz gut, dass die Jahreszeit ideal war: Frühling, alles grünt und blüht.

Ich im nördlichen Teil des Gyeongbokgung, Seoul


Mittwoch, 27. April 2016

Saalfelder Feengrotten

Im Süden Thüringens, am Rande des Thüringer Schiefergebirges liegt Saalfeld. Die Stadt lohnt einen Besuch, die Altstadt bietet einige Sehenswürdigkeiten. Am bekanntesten sind jedoch die etwas außerhalb gelegenen Feengrotten.

Die Saalfelder Feengrotten sind ein beliebtes Ausflugsziel, pro Jahr finden ca. 160.000 Besucher den Weg dorthin. Als wir dort waren, war es zum Glück relativ leer, vor der Saison und etwas regnerisch. Im Sommer ist es voller, das erkennt man auch an der Infrastruktur, die bei uns teilweise geschlossen war, z.B. der Grill, der sonst Thüringer Bratwürste anbietet. Neben den Feengrotten gibt es ein sog. Erlebnismuseum namens Grottoneum, das mir gut gefallen hat. Für Kinder empfielt sich außerdem ein Besuch des Abenteuerwaldes Feenweltchen oder die neueste Attraktion, die Schatzsuche. Es gibt auch verschiedenste Gastronomieangebote und Läden mit Souvenirs oder eine Glasbläser-Werkstatt mit Vorführungen. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen.

Saalfelder Feengrotten

Montag, 18. April 2016

Bongeunsa und Rückflug Seoul-Frankfurt

Morgens habe ich mir mein Busticket zum Flughafen besorgt, geklärt, wann der Bus fährt und dann eine Kleinigkeit gegessen. Ich bin direkt danach zum Bongeunsa, dem bedeutendsten buddhistischen Tempel Seouls, der praktischerweise direkt neben meinem Hotel liegt.

Gegründet wurden der Tempel und das Kloster bereits im Jahr 794, die Anlage ist also deutlich älter als das moderne Gangnam, das sich heutzutage daneben befindet.

Bongeunsa - buddhistischer Tempel mitten in Gangnam

Die Kombination alte und schön renovierte Kloster- und Tempelgebäude, blühender Park und moderne Hochhäuser machen den Charme aus, finde ich. Oben sieht man einen der Tempel und direkt im Hintergrund mein Hotel.

Samstag, 16. April 2016

Bummeln, Stadtzentrum und Gangnam

Wir näherten uns Korea: Frühstück und Landung verliefen so wie man sich das vorstellt. Vor der Landung sieht man Meer und dann den modernen Flughafen von oben. Im Flughafen selbst darf man nicht fotografieren. Ich bin also durch die Passkontrolle, habe meinen Koffer geholt, bin durch die Schranke - und war in Korea! Ein paar Meter weiter sah ich schon den ersten Geldautomaten und habe mich erst einmal mit Won ausgestattet.

Um in die Stadt zu kommen gibt es mehrere Möglichkeiten. Taxi, Bahn, Bus. Ich entschied mich für den Bus zum COEX-Center, wo sich ein City Airport Terminal befindet, da direkt daneben mein Hotel war. Bustickets kann man direkt am Ausgang des Flughafens kaufen, alles ist gut organisiert, die Verkäuferin sprach Englisch.

Flughafen Incheon - Ankunft und Busbahnhof

Freitag, 15. April 2016

Anreise mit der A380

Die Flugverbindung von Frankfurt nach Seoul ist perfekt für einen Kurztrip.

Ich habe den Direktflug mit Lufthansa gewählt. Die letzten Jahre habe ich wieder angefangen, auch Interkontinentalflüge mit dieser Airline zu machen, nachdem ich früher eher enttäuscht vom Preis-Leistungsverhältnis und dem Service war. Inzwischen kann man zu guten Terminen und mit etwas Vorlauf gute Preise bekommen und gerade der Airbus A380-800, das neue große Flaggschiff, ist natürlich modern und gut in Schuss.

Lufthansa A380-800 in Frankfurt

Was mich gewundert hat, waren die neuen Baggage Drop Stationen am Frankfurter Flughafen, an denen man inzwischen selbst sein Gepäck aufgibt.

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