Samstag, 31. Dezember 2016

Lieblingsfotos 2. Halbjahr 2016

Bei Michael von Erkunde die Welt gibt es regelmäßig eine Fotoparade, bei der Blogger ihre schönsten Fotos veröffentlichen. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, daran teil zu nehmen, obwohl ich ja gerne unterwegs bin und seitdem ich meine neue Kamera habe, meine Erinnerungen auch mit besseren Fotos auffrischen kann. Ich finde die Idee schön, sich ab und zu die Fotos der letzten Monate rauszusuchen und und mache daher gerne mit.

Diesmal geht es um die Fotos des zweiten Halbjahrs 2016. Ich habe noch nicht allzu viel darüber gebloggt, aber auf meinen anderen Social Media Kanälen konnte man sehen, wo ich unterwegs war. Im August war ich kurz in Rumänien, im September ging es nach Hawaii und Washington D.C und im November nach Georgien und nach Israel. Alle meine diesjährigen Reisen waren übrigens nicht lange vorher geplant, sondern haben sich relativ kurzfristig ergeben.

Bei dem Event gibt es 6 Kategorien, gebloggt wird mit dem Hashtag #FopaNet, das steht für Fotoparaden-Netzwerk. Tierisch, Berühmt, Gewachsen, Nachts, Gebäude, Schönstes Foto. Wenn man mag, darf man auch noch eine weitere Kategorie hinzufügen. Die Auswahl fiel mir total schwer; sie ist natürlich auch subjektiv: Ich sehe dadurch dass ich dort war manches einfach in einem anderen Licht.

1. Tierisch


Es lohnt sich ab und zu, auch nach unten zu schauen. Manchmal findet sich ja direkt vor den Füßen ein interessantes Tier. Erst dachte ich an eine große Heuschrecke, aber wenn man genauer hin schaut, erkennt man was es ist.

Europäische Gottesanbeterin

Freitag, 30. Dezember 2016

Weihnachten und Silvester im Ausland

Am Jahresende gibt's dieses Mal von mir einen Lesetip: Christin, die auf Tiny Traveler über große und kleine Reisen gemeinsam mit ihrer kleinen Familie oder auch mal alleine berichtet, hat sich unter Reisebloggern umgehört und gefragt, wer Weihnachten oder Advent schon mal im Ausland verbracht hat und darüber berichten möchte.

Beides kenne ich - und ehrlich gesagt verbringe ich die hierzulande etwas stressige Zeit gerne im Urlaub und genieße Sonne, Wärme und versuche mich zu erholen. Dieses Foto stammt von einem ersten Weihnachtsfeiertag, irgendwo mitten in Bangkok. Ein wenig weihnachtlich werden die Garküchen ja durch die bunte Beleuchtung. ;-)

Weihnachtsstimmung in Bangkok 2012

Ich habe daher bei beiden Themen meinen Senf dazu gegeben, ein paar Foto-Collagen gebastelt und freue mich, dass Christin meine Erfahrungen mit aufgenommen hat. Hier geht's zum Thema Weihnachten  und hier zu Silvester rund um die Welt.

Lest Euch mal rein und klickt weiter auf die anderen Blogs! Viel Spaß! :-)

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Meine Israel-Rundreise auf Instagram

Ich habe mir überlegt, dass ich die vielen Fotos, die ich direkt von meinen Reisen auf Instagram hochlade, hier als Link poste, diesmal als Reiserückblick auf meine Reisen 2016.

Instagram ist so schnelllebig, dass man schon sehr weit nach hinten scrollen müsste, um die Fotos zu finden. Auf Blogs finde ich die Archive so toll; man klickt drauf und kann sich Beiträge je nach Jahr und Monat per Mausklick anschauen. - Um das zu kompensieren und weil ich den Austausch per Kommentar auf Instagram (das meiste wird auch in mein privates Profil auf Facebook weitergeleitet, die Kommentare dort sind mir genauso lieb!) so mag, ist das vielleicht ein guter Ansatz, dies zu bewahren.



Von meiner Reise nach Israel hatte ich meist im Bus Fotos mit dem Smartphone (Sony Z1) hochgeladen. Im Reisebus gab es nämlich ein meist funktionierendes WLAN. :-)

Meine Kurzreise im Detail und weitere Informationen dazu finden sich hier: Rundreise Israel.  


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Mein Kurztrip nach Georgien auf Instagram

Hier ein paar Momentaufnahmen, die ich während meiner Reise nach Georgien mehr oder weniger live (wenn ich WLAN hatte) über Instagram geteilt hatte.



Ausführlich habe ich über meine Kurzreise nach Kutaissi und Imeretien hier geschrieben.

Ein Beitrag geteilt von Barbara Furthmüller (@bspielwiese) am

Dienstag, 27. Dezember 2016

Meine Reise nach Hawaii und Washington D.C. auf Instagram

Im September war ich auf Einladung von Lufthansa für ein paar Tage auf Hawaii, genauer gesagt in Honolulu auf der Insel O'ahu. Danach ging's für zwei halbe Tage und eine Nacht in die Hauptstadt der USA, nach Washington D.C. Hier meine Impressionen von unterwegs, die ich damals auf Instagram gepostet hatte.

Collage meiner Reise nach Hawaii und Washington D.C. im September mit Fotos, die ich auf  Instagram getailt hatte

Mein Bericht dazu auf dem Blog findet sich hier.

Auf dem Hinflug hatte ich dank Lufthansa WLAN, deshalb gibt es auch relativ viele Fotos vom Flug.

Ein Beitrag geteilt von Barbara Furthmüller (@bspielwiese) am

Samstag, 24. Dezember 2016

Mein Seoul-Wochenende auf Instagram

Im April dieses Jahres war ich für ein Wochenende in der südkoreanischen Hauptstadt: Seoul hat mir sehr gut gefallen, ich hatte dort einen schönen Mix aus Frühling, Natur, alten Palästen, moderner Welt und gutem koreanischen Essen. Die ausführlichen Berichte finden sich im April, angefangen hier.

Hier meine Instagram-Fotos:


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg

Manchmal gibt es ja so Zufälle, Synchronizitäten von Ereignissen, die ich gerne als Zeichen nehme... Mir erzählte vor einigen Wochen erstmals jemand von der meist übervollen Winterausstellung zum Märchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und kurze Zeit später bekomme ich drei Haselnüsse in einem Säckchen geschenkt, auf der Tourismusmesse in Leipzig, nahe des Messestandes von Schlösserland Sachsen. Schloss Moritzburg kommt im Film vor, die Außenaufnahmen spielen dort und seit einigen Jahren verwandelt sich das schöne Barockschloss im Winter in einen Märchentraum. Da ich beruflich in der Nähe war, die Sonne trotz Kälte schien und ich ungeplant etwas mehr freie Zeit als geplant hatte, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und bin zum Schloss Moritzburg.

Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg liegt bei Dresden. Man fährt auf der gut ausgebauten A4 in Richtung Osten und nimmt die Ausfahrt 80 Dresden-Wilder Mann. Von dort geht es nach Norden; am besten folgt man den Schildern bis kurz vors Schloss. Gebührenpflichtige Parkplätze sind ausgeschildert. Ins Navi am besten Schlossallee, 01468 Moritzburg einpflegen.

Dienstag, 29. November 2016

Rundreise Israel

Israel war für mich ein Land, von dem ich dachte "irgendwann fahre ich da mal hin...", aber es gab immer andere Ziele, die interessanter schienen. Wie so viele hatte ich meine Vorstellungen und Vorurteile; schließlich wird man mit Israel von Kindesbeinen an konfrontiert: Angefangen bei biblischen Geschichten über Vertreibung, Holocaust, Staatsgründung bis zur heutigen politischen Situation - von allem kriegt man ein wenig mit, ohne immer alle Details zu kennen.

Das Land hat so viel: Vom Klima verwöhnt, am Mittelmeer mit schönen Stränden, daneben Wüste, Seen, Flüsse, das Tote Meer, Berge, die Wüste, Vielfalt pur. Das Gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen, ist eine faszinierende Mischung aus Religion, Kultur, Geschichte und Gegenwart. Natur, freundliche Menschen, gutes Essen runden das Paket ab. So klein Israel geografisch auch ist, so groß und bedeutsam ist es für die Menschen der drei großen Weltreligionen und ihren Glauben.

Haifa, Israel

Ganz spontan hat es sich ergeben, dass ich Israel im Rahmen einer Inforeise besuchen konnte: 5 Tage, sehr geballtes Programm, so wie es für mich dieses Jahr irgendwie typisch war... Los ging es ab Düsseldorf mit einem Direktflug mit Germania nach Tel Aviv. In Israel lernten wir zwei Unterkünfte für je zwei Nächte kennen, ein Hotel in Jerusalem und ein Kibbuz am See Genezareth.

Dienstag, 15. November 2016

Kurzreise nach Kutaissi, Georgien

Seit Ende September fliegt Wizz Air von Deutschland nach Kutaissi in Georgien, u.a. von Memmingen aus zweimal wöchentlich. Der Flug dauert zwischen 3 und 4 Stunden. Ich kannte Georgien nur aus Büchern, Dokumentationsfilmen und vom Drüberfliegen, also habe ich zugeschlagen und ohne groß nachzudenken für 41,68 Euro ein Flugticket gekauft. Der Flug ging Freitag nachmittags los und ich bin am Montag zurück gekommen. Also ein langes Wochenende für einen ersten Eindruck. Mir hat es super gefallen: Eine längere Reise wird sicher folgen.

Hier meine einzelnen Beiträge:

Die Stadt Kutaissi wird oft auch Kutaisi geschrieben, auf georgisch heißt sie ქუთაისი. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes und beherbergt seit 2012 das neue Parlamentsgebäude Georgiens, das allerdings nicht genutzt wird. Kutaissi hat 200.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Region Imeretien. Vor knapp 3.000 Jahren war hier die Hauptstadt des antiken Königreichs der Kolchis, dem legendären Land des Goldenen Vlieses. Jäger und Sammler bewohnten bereits vor Jahrtausenden die Region; Weinanbau ist bis 5.000 v.Chr. nachvollziehbar, das gab's also lange vor den alten Römern.

Bagrati-Kathedrale, Kutaissi

Es gibt zwei UNESCO-Welterbestätten in bzw. um Kutaissi: Hier auf dem Foto die renovierte Bagrati-Kathedrale, die man von der Stadt aus gut sehen und erlaufen kann, außerdem etwas außerhalb die Gelati-Klosteranlage, die ich am Sonntag besucht habe. Neben alten Steinen locken ein ursprüngliches Land, eine traumhaft schöne Natur mit guter touristischer Infrastruktur sowie freundliche Menschen, wärmeres Wetter, neue Erfahrungen und eine ausgezeichnete Küche.

Montag, 14. November 2016

Bummeln durch Kutaissi und Rückflug

Heute war schöner Sonnenschein und ich hatte eigentlich auch nichts mehr geplant, so dass ich die freie Zeit bis zur Fahrt zum Flughafen mit einem Stadtbummel verbracht habe.

Dabei bin ich auch in das Einkaufszentrum im Bereich, in dem auch ein Kino ist und habe mir dort die (wenigen) Läden angeschaut.

Kino und Einkaufscenter im Zentrum von Kutaissi, Georgien

Es gab Klamotten und Schuhe unbekannter Marken, die preislich einiges günstiger sind als in Deutschland. Wer also zum Shoppen nach Georgien möchte, kann da sicher ein paar Schnäppchen machen.

Sonntag, 13. November 2016

Tagesausflug ab Kutaissi: Klöster und Natur

Heute stand ein Tagesausflug auf dem Plan. Ich wollte unbedingt das Gelati-Kloster sehen, Natur sehen und ein wenig vom normalen Leben in Georgien erfahren, außerhalb der Stadt. Mein Vermieter hatte einen Bekannten mit einem Mercedes organisiert und mit mir die ungefähre Tour besprochen. Der Kinchkha Wasserfall und Okatse Canyon wären nicht auf meiner Liste gewesen, haben sich aber gelohnt.

Tagesausflug ab Kutaissi - Route

Ich habe die Tour ungefähr bei Google Maps nachgezeichnet, damit man einen Eindruck davon bekommt (hier für den Link klicken!).

Es ist eine schöne Kombination aus alten Klöstern, für die Georgien ja typisch ist, und Natur, wirklich beeindruckend und gut in einem Tag machbar. Ich hätte nicht selber fahren wollen, da man sich doch sehr konzentrieren muss, Tiere auf der Fahrbahn, etwas chaotischer Verkehr und ziemliche Schlaglöcher. So fand ich es angenehm, mich in erfahrene Hände zu begeben und einfach aus dem Fenster schauen zu können.

Samstag, 12. November 2016

Stadtbesichtigung Kutaissi, Georgien

Samstag in Georgien, mein erster Tag hier! Heute war Stadtbummel angesagt, ich wollte mir Kutaissi anschauen und ein wenig georgische Luft schnuppern - einfach treiben lassen, beobachten, fühlen und riechen, wie es hier ist. Es gibt ein paar Sehenswürdigkeiten, die wollte ich mir anschauen, und ich wollte etwas typsiches essen - ohne Stress.

Highlight in Kutaissi ist die Bagrati-Kathedrale, UNESCO-Weltkulturerbe und am Hang gelegen, daher von fast überall zu sehen. Sehenswert sind die historische Altstadt nahe des Flusses und die Stelle, an der früher der Königspalast stand, der Fontänenplatz mit dem Kolchisbrunnen, nahe des Stadtparks nicht zu verfehlen, das historische Museum sowie der Markt bzw. Bazaar, auf den ich beim Bummeln dann auch eher zufällig gestoßen bin.

Kutaissi mit Kolchisbrunnen und Bagrati-Kathedrale, Georgien

Aber von Anfang an: Nach der späten Ankunft gestern habe ich erst ein wenig ausgeschlafen und mich dann verflucht, dass ich dem Hotelbesitzer 9:30 Uhr als Zeit fürs Frühstück genannt habe. Bei 3 Stunden Zeitverschiebung wäre das zuhause 6:30 Uhr und entsprechend müde war ich... ;-)

Freitag, 11. November 2016

Flug von Memmingen nach Kutaissi

Wichtig finde ich immer, ein wenig zeitlichen Puffer bei Fahrten zum Flughafen einzuplanen. Diesmal hatte ich ihn gebraucht. Das "bewölkt, gebietsweise Niederschläge" des bayerischen Wetterberichts waren bei mir 300 km durch Schnee, Schneeregen (teils mit Glatteis auf der Autobahn) und Starkregen. Ich habe für die Fahrt gut eine Stunde länger gebraucht als normal, und es war sehr anstrengend zu fahren. So war ich froh, als ich endlich da war.

Allgäu Airport Memmingen


Der Flughafen Memmingen liegt im Allgäu, er heißt offiziell Allgäu Airport. Er ist angenehm klein und übersichtlich. Für Reisende gibt es ausreichend gut ausgeschilderte Parkplätze mit Fußweg zum Terminal, daneben finden sich Anbieter von billigeren Parkplätzen etwas außerhalb, die dann einen Shuttle-Service bieten. So ist für jeden Geldbeutel und alle Anforderungen etwas dabei.

Flughafen Memmingen - Eingangsbereich

Es war kalt und regnerisch, aber mit meinem Rucksack (ich hatte kein Extra-Gepäck dabei) habe ich es locker vom offiziellen Parkplatz P3 zu Fuß zum Terminal geschafft. Das ist echt nicht weit. Innen gibt es einen Check-in (bei mir nicht notwendig: Für Wizz Air Flüge checkt man zuvor online ein, und ich hatte kein Gepäck aufzugeben) und das übliche, u.a. einen Bäcker, bei dem man auch noch Kaffee kaufen kann.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Abendspaziergang in Spa, Belgien

Nach einer Veranstaltung in Aachen hatte ich die Wahl, mich auf nordrhein-westfälischen Staus zu tummeln oder ein wenig Pause zu machen und später weiter zu fahren. Da traumhaftes Wetter war, wäre natürlich auch Aachen eine Option gewesen, aber da war ich schon oft (bisher nur einmal dokumentiert, hier), daher entschied ich mich nach dem Einkauf von Printen, ein paar Kilometer weiter zu fahren und einen Ort zu besuchen, den ich eigentlich seit Ewigkeiten sehen wollte: Spa!

Der Begriff Spa wird im Englischen als Oberbegriff für Heilbäder und Gesundheits- sowie Wellness-Einrichtungen verwendet und geht auf dieses Heilbad in den Ardennen zurück. Spa ist eines der bedeutendsten Kurbäder und hat zusammen mit einigen anderen Orten vor allem im 18./19. und frühen 20. Jahrhundert das Phänomen Kur und die Reise- und Kurgesellschaft in Europa geprägt. Man zählt diese Anfänge der Erholungsurlaube zu einem wichtigen Schritt für die Entwicklung des globalen Tourismus. Daher wollte ich mir selbst ein Bild machen.

Spa - Parkplatz am Rathaus


Sonntag, 23. Oktober 2016

Schloss Plötzkau

Entlang der Autobahn findet sich ja immer die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Wenn man auf der A14 von Halle nach Magdeburg fährt, sieht man rechts kurz vor dem Dreieck Bernburg einen interessant aussehenden Turm, der auch auf einem dieser braunen Schilder angekündigt ist: Schloss Plötzkau. 

Man nimmt die Ausfahrt 11 mit Namen Plötzkau, fährt dann einen kleinen Umweg, da die Ausfahrt nur in eine Richtung führt, hält sich an die Beschilderung Plötzkau und kommt auf kleinen Sträßchen durch den sonntags etwas verschlafen wirkenden Ort ans Schloss.

Schloss Plötzkau

Hier gibt es Parkplätze, eine Gaststätte namens Schloss-Schänke, eine Kemenate für Kinder und ein Museum.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Spaziergang im Frankenwald

Heute war traumhaftes Herbstwetter. Daher hier ein paar Fotos von der heutigen kurzen Wanderung nahe Wartenfels und Geuser im Frankenwald.

Frankenwald

Heute sind mir viele Hochstände aufgefallen, es gibt ja auch eine Menge Wild hier.

Und gut beschildert sind die Wege, hier geht's rechts ab, gleich eine Menge ausgezeichneter Wanderwege, u.a. auch einer der Frankenwaldstaigla sowie ein schöner Höhenweg.

Frankenwald

Letzten Sonntag hatte ich 10 km entfernt einige große Parasolpilze gefunden, also hatte ich diesmal mein Pilzmesser mit. Den hier wollte ich aber nicht. ;-)

Fliegenpilz

Die Felder mit Getreide sind schon abgeerntet, einige blühende Pflanzen finden sich darauf. Das hier müsste Kamille sein, allerdings roch sie nicht sonderlich stark.

Kamille

Das Wetter war heute ein Traum. Man konnte sehr weit sehen und rätseln, welche Berge und Orte am Horizont zu sehen sind.

Frankenwald

Auch in der Nähe gibt's viel zu sehen, z.B. diesen Bewohner, der mutig über einen befahrenen Weg marschierte. Trotz der vielen Füße war er relativ langsam unterwegs.



Und noch ein Blick zurück ins Gegenlicht.

Frankenwald

Tipp: Richtig aktiv ist der Frankenwaldverein, der mit seinen Ortsgruppen die Wanderwege der Region in Ordnung hält. Auf der Website kann man Touren suchen, Streckenpläne ausdrucken usw.

Freitag, 23. September 2016

Hawaii und Washington D.C.

Manchmal kommt das Glück zu mir, und in diesem Fall zu einem Zeitpunkt, an dem es wirklich gepasst hat. Aus privaten Gründen kann ich zurzeit nicht lange verreisen und gönne mir daher nur kurze Auszeiten, meist nur ein verlängertes Wochenende oder ein paar Tage. Irgendwann wird es wieder anders sein, dann kommt die Zeit für längere Urlaubsreisen wieder. Das Leben ändert sich ja stetig.

Aloha - Begrüßung am Flughafen Honolulu

Ich hatte Anfang des Jahres ohne groß nachzudenken ein paar Fragen bei Lufthansa beantwortet, ein Quiz, bei dem Reisen nach USA für Multiplikatoren der Reisebranche verlost wurden. Unter über 80.000 Teilnehmern wurde ich gezogen und durfte zusammen mit 9 anderen Glücklichen auf Einladung von Lufthansa, United Airlines, Brand USA und Hawaii Tourism drei Tage nach Hawaii und zwei halbe Tage sowie eine Nacht nach Washington D.C., also eine kurze intensive Reise, wie für mich gemacht in diesem Jahr!

Flug mit Lufthansa A380 von Frankfurt nach San Francisco

Samstag, 27. August 2016

2 Tage Sibiu (Hermannstadt), Rumänien

Wenn es aus verschiedenen Gründen nicht geht, länger weg zu fahren, so nutze ich doch gerne die Gelegenheit, ab und zu Kurztrips zu machen. Meist spontan. Diesmal fiel mir ein Newsletter der Wizzair ins Auge, die Rumänienflüge anboten, direkt ab Nürnberg, meinem nächstgelegenen Flughafen.

Mehr aus Spaß habe ich mir die Orte, Zeiten und die Preise angeschaut und blieb interessiert daran hängen. Ein Wochenendtrip ist leider wegen der Flugtage nicht möglich, aber da ich noch Urlaubstage hatte, habe ich Urlaub eingereicht und bin von Mittwoch bis Freitag geflogen. Das Wochenende danach zum Verarbeiten der vielen Eindrücke hat nicht geschadet.

Sibiu

Tipps zu Flugbuchung, Reisen mit Handgepäck und allgemeine Infos für eine Reise nach Rumänien finden sich in diesem Beitrag weiter unten.

Hier die Links zu meinen einzelnen Reisetagen:

Freitag, 26. August 2016

Stadtbummel in Sibiu und Rückflug

Heute war eigentlich schon wieder ein Reisetag, meine Rückreise. Ab 12:50 Uhr sollte der Flug ab Sibiu gehen und so war am Vormittag Zeit für einen Stadtbummel, ein paar schnelle Einkäufe und dann ging es auch schon zum Flughafen.

Nach dem interessanten aber doch auch anstrengenden Tag gestern und dem späten Abendessen war ich morgens etwas müde und habe erst einmal den traumhaften Blick aus meinem Hotelfenster und den blauen Himmel genossen.

Blick aus dem Hotelzimmer - Blick auf die Orthodoxe Kathedrale, Sibiu

Zum Frühstück aß ich mehr mit den Augen - mein Magen war noch zu voll vom Abendessen am Vortag. Die Wassermelone war wieder sensationell, außerdem gab's da noch ein paar Kuchensorten, die ich noch nicht kannte...

Donnerstag, 25. August 2016

Astra Museum, Sibiu

Ich hatte nach dem interessanten Tag gestern gut geschlafen und morgens entsprechend Hunger.

Zum Glück war das Frühstücksbuffet gut bestückt, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich habe kräftig zugeschlagen und sowohl herzhafte als auch süße Sachen probiert. Und dabei schon mal überlegt, was ich heute unternehmen wollte...

Frühstück im Hotel Imparatul Romanilor


Es ist alles für viele Menschen eingerichtet, große und kleinere Tische, zwei WMF Kaffeemaschinen mit Möglichkeit, frischen Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino usw. in die Tasse zu lassen. Tee gab's auch. Frisches Gebäck und eine Anzahl verschiedene Kuchen, eine schöne Auswahl.

Frühstücksraum im Hotel Imparatul Romanilor Römischer Kaiser, Sibiu

Mittwoch, 24. August 2016

Anreise nach Sibiu, Stadtbummel

Über den Flug schreibe ich auch ein wenig bei der allgemeinen Info zu meiner Reise; da sind auch Fotos vom Beinabstand, vom Kaffee und vom Flugzeug innen sowie ein Foto vom Landeanflug dabei. Das lief alles rund, ich hatte bei schönem Sommerwetter ab und zu Wolken, aber eine super Aussicht auf die ganze Region, über die wir geflogen sind.

Kurz vor der Landung begeisterten mich die Karpaten und kleine Orte mit Wehrkirchen, die man von oben ganz gut sehen konnte.



Der Flughafen Sibiu ist übersichtlich. Man landet, verlässt das Flugzeug über zwei Treppen (vorne und hinten) und läuft zum Gebäude.

Montag, 1. August 2016

Frankenwald-Steigla: Franzosen-Weg ab Wirsberg

Der Frankenwald ganz im Norden Bayerns gehört mit seinen wildromantischen Landschaften, spektakulären Felsformationen und mittelalterlichen Städten zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands und liegt bei mir vor der Haustüre. So bietet es sich an, ab und zu auch abends noch eine kurze Wanderung in der Region zu machen. Die letzten Jahre bin ich öfter mal an schlechten Markierungen gescheitert und habe mich ziemlich verlaufen...

Ausgezeichnete Qualitäswanderwege 


Seit letztem Jahr ist das anders: Ausgezeichnet mit dem Siegel "Qualitätsregion Wanderbares Deutschland" wurde die Zusammenarbeit von Naturpark Frankenwald, Frankenwaldverein und Frankenwald-Tourismus-Service-Center. Sie haben es zusammen geschafft, die geforderten über 30 Qualitätskriterien für Wanderwege zu erfüllen - u.a. eine durchgängige und leicht verständliche Markierung und Abwechslung wie Landschaftsformationen, sehenswerte Naturattraktionen und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. 

Frankenwald-Steigla - Franzosen-Weg

Neben dem 242 km langen Frankenwaldsteig, auf dem man auf einer mehrtägigen Tour den Frankenwald einmal umrunden kann, gibt es 32 ebenso perfekt ausgeschilderte Rundwege, die zwischen 5 und 18 km lang sind und sich für Feierabendtouren oder auch als Tages- oder Halbtageswanderung eignen. Sie nennen sich, der fränkischen Verkleinerungsform folgend "FrankenwaldSteigla". Gepflegt werden sie (und die für mich so wichtige Beschilderung!) von den örtlichen Frankenwaldvereinen. Tolle Sache!

Heute haben wir den Franzosen-Weg getestet, er war als Steigla der Woche auf der Website beworben. 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Landesgartenschau Bayreuth

Bayreuth ist immer einen Besuch wert, und dieses Jahr auch für Gartenfreunde: Die Landesgartenschau ist vom 22. April bis zum 9. Oktober geöffnet. Es ist die größte, die bisher in Bayern stattfand: Ein neuer Landschaftspark wurde in einem flachen Tal nahe der A9 gestaltet, der Rote Main auf einer Strecke von 1,2 km Länge renaturiert, die typische Auenlandschaft auf 45 Hektar wieder hergestellt, 10.000 Bäume und unzählige Blumen gepflanzt.

Das Motto lautet "Musik für die Augen", Symbolfigur der Gartenschau ist Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. Ihr zu Ehren wurde das neu gestaltete Gelände "Wilhelminenaue" getauft. In der Zeit ihres Wirkens entstanden barocke Parks und Grünanlagen (z.B. Sanspareil, siehe hier) und Bauten wie das Markgräfliches Opernhaus, inzwischen UNESCO-Weltkulturerbe, die Eremitage oder auch das Lustschloss Fantaisie, das heute das erste deutsche Gartenkunstmuseum enthält. Es war also nicht Richard Wagner, der ja auch in Bayreuth gewirkt hat und natürlich in der Landesgartenschau auch vorkommt, sondern Markgräfin Wilhelmine, die die Planer der Landesgartenschau bei der Gestaltung inspiriert hat und die auch durch die Veranstaltung führt, immer wieder anders dargestellt, auf Schildern, als Statue. Die Bayreuther Innenstadt und die Eremitage finden übrigens durch diesen neu angelegten Landschaftspark eine Verbindung, was die Stadt sicherlich weiter aufwertet.

Landesgartenschau Bayreuth 2016 - Eingangsbereich Süd und Kassenhäuser

Die Tageskarte kostet 16 Euro, alle Details zu Öffnungszeiten, Anfahrt usw. finden sich immer aktuell auf den Seiten der Landesgartenschau Bayreuth. Es gibt drei Eingänge, Süd, Nord und West. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, bekommt einen Rabatt beim Eintritt.

Freitag, 20. Mai 2016

Kurpark in Bad Homburg

Ich war beruflich in Bad Homburg v. d. Höhe und habe nach der Veranstaltung vor meiner Rückfahrt den Kurzpark besucht. Ich fand das ganz praktisch, je später der Freitag, desto weniger Staus, und ein wenig Bewegung an frischer Luft tut nach viel Sitzen immer gut.

Bad Homburg vor der Höhe ist die Kreisstadt des Hochtaunuskreises (Kfz-Kennzeichen HG) und mit nur etwas über 50.000 Einwohnern schön übersichtlich. Die Stadt versteht sich als Kur- und Kongressstadt, es gibt ein entsprechendes Angebot. Die Fußgängerzone sowie ein Einkaufszentrum wirkten auf mich relativ normal, fast austauschbar mit vielen anderen Orten Deutschlands. Gut gefallen hat mir der Kurpark, der mitten in der Stadt liegt und über 40 ha groß ist. Hier ein Foto, das ich nahe der Kaiser-Friedrich-Promenade geschossen habe.

Kurpark in Bad Homburg - nahe Kaiser-Friedrich-Promenade

Mit der S-Bahn lässt sich u.a. Frankfurt erreichen, die Stadt hat drei Autobahnausfahrten der A 661 und ist durch das Bad Homburger Kreuz nicht weit von der A5 entfernt. Einen Parkplatz in der Nähe des Kurparks zu finden fand ich schwer; ich hatte daher in der Tiefgarage vom Steigenberger Hotel (s.u.) geparkt.

Sonntag, 15. Mai 2016

Deutsches Korbmuseum, Michelau

Pfingstsonntag und Regen... Da mir bei solchem Wetter Ausflüge in die Natur nicht so großen Spaß machen, habe ich meine Mutter geschnappt und bin mit ihr los, eine entspannte Sonntagsausfahrt mit fränkischem Mittagstisch auf dem Weg und dann nach Michelau, ins Deutsche Korbmuseum. In einer Regenpause war danach noch ein kleiner Spaziergang drin.

Deutsches Korbmuseum Michelau

Michelau liegt etwas östlich von Lichtenfels und ist u.a. über die Autobahn 73 erreichbar. Man fährt an Ausfahrt 13 Lichtenfels ab auf die B173 in Richtung Lichtenfels/Kulmbach/Kronach. Von dort sind es noch 7 km, Michelau und das Deutsche Korbmuseum sind ausgeschildert.

Samstag, 30. April 2016

Wochenende in Seoul

Vor zwei Wochen war ich in Seoul, kurz übers Wochenende, um einen ersten Einblick von der Stadt zu bekommen und um mal wieder ins Leben einer asiatischen Großstadt einzutauchen.

Mit den Direktflügen und gutem Timing geht das prima: Der Hinflug ging Freitagabend los, so dass ich nach 10:15 Stunden Flug am Samstag Ortszeit gegen 11 Uhr in Seoul gelandet bin. Der Rückflug war ein Tagflug, am Montag ab 14:30, Ankunft in Deutschland kurz vor 19 Uhr, also war am Montagfrüh in Seoul noch Zeit, etwas in der Nähe des Hotels anzuschauen.

Hier ein Foto von mir im Gyeongbokgung. Das ist der größte Palast, den Seoul zu bieten hat. Er stammt aus der Joseon-Dynastie. Man sieht ganz gut, dass die Jahreszeit ideal war: Frühling, alles grünt und blüht.

Ich im nördlichen Teil des Gyeongbokgung, Seoul


Mittwoch, 27. April 2016

Saalfelder Feengrotten

Im Süden Thüringens, am Rande des Thüringer Schiefergebirges liegt Saalfeld. Die Stadt lohnt einen Besuch, die Altstadt bietet einige Sehenswürdigkeiten. Am bekanntesten sind jedoch die etwas außerhalb gelegenen Feengrotten.

Die Saalfelder Feengrotten sind ein beliebtes Ausflugsziel, pro Jahr finden ca. 160.000 Besucher den Weg dorthin. Als wir dort waren, war es zum Glück relativ leer, vor der Saison und etwas regnerisch. Im Sommer ist es voller, das erkennt man auch an der Infrastruktur, die bei uns teilweise geschlossen war, z.B. der Grill, der sonst Thüringer Bratwürste anbietet. Neben den Feengrotten gibt es ein sog. Erlebnismuseum namens Grottoneum, das mir gut gefallen hat. Für Kinder empfielt sich außerdem ein Besuch des Abenteuerwaldes Feenweltchen oder die neueste Attraktion, die Schatzsuche. Es gibt auch verschiedenste Gastronomieangebote und Läden mit Souvenirs oder eine Glasbläser-Werkstatt mit Vorführungen. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen.

Saalfelder Feengrotten

Montag, 18. April 2016

Bongeunsa und Rückflug Seoul-Frankfurt

Morgens habe ich mir mein Busticket zum Flughafen besorgt, geklärt, wann der Bus fährt und dann eine Kleinigkeit gegessen. Ich bin direkt danach zum Bongeunsa, dem bedeutendsten buddhistischen Tempel Seouls, der praktischerweise direkt neben meinem Hotel liegt.

Bongeunsa, Seoul


Gegründet wurden der Tempel und das Kloster bereits im Jahr 794, die Anlage ist also deutlich älter als das moderne Gangnam, das sich heutzutage daneben befindet.

Bongeunsa - buddhistischer Tempel mitten in Gangnam

Die Kombination alte und schön renovierte Kloster- und Tempelgebäude, blühender Park und moderne Hochhäuser machen den Charme aus, finde ich. Oben sieht man einen der Tempel und direkt im Hintergrund etwas links von der Mitte mein Hotel, das InterContinental Seoul Coex.

Sonntag, 17. April 2016

Namsan, Gyeoungbokgung und Dongdaemun

Der Regen war vorbei und es war Frühlingswetter, so wie ich es mir gewünscht hatte!!!

Also war heute Zeit, all das nachzuholen, was man vielleicht eher am ersten Tag macht, um sich besser in der Stadt orientieren zu können: Der Namsan mit dem N Seoul Tower und da natürlich hoch, um die Aussicht zu genießen.

Seoul - Namsan und N Seoul Tower

Samstag, 16. April 2016

Bummeln, Stadtzentrum und Gangnam

Wir näherten uns Korea: Frühstück und Landung verliefen so wie man sich das vorstellt. Vor der Landung sieht man Meer und dann den modernen Flughafen von oben. Im Flughafen selbst darf man nicht fotografieren. Wer sich für den Seoul Incheon Airport (ICN) und weitere Infos darüber interessiert, hier der Link zur Website des Flughafens.

Ich bin also durch die Passkontrolle, habe meinen Koffer geholt, bin durch die Schranke - und war in Korea! Ein paar Meter weiter sah ich schon den ersten Geldautomaten und habe mich erst einmal mit Won ausgestattet.

Fahrt von Incheon nach Seoul 


Um in die Stadt zu kommen gibt es mehrere Möglichkeiten: Taxi, Bahn, Bus. Ich entschied mich für den Linienbus zum COEX-Center, wo sich ein City Airport Terminal befindet, da direkt daneben mein Hotel war. Bustickets kann man direkt am Ausgang des Flughafens kaufen, alles ist gut organisiert, die Verkäuferin sprach Englisch.

Flughafen Incheon - Ankunft und Busbahnhof

Freitag, 15. April 2016

Anreise mit der A380

Die Flugverbindung von Frankfurt nach Seoul ist perfekt für einen Kurztrip.

Ich habe den Direktflug mit Lufthansa gewählt. Die letzten Jahre habe ich wieder angefangen, auch Interkontinentalflüge mit dieser Airline zu machen, nachdem ich früher eher enttäuscht vom Preis-Leistungsverhältnis und dem Service war. Inzwischen kann man zu guten Terminen und mit etwas Vorlauf gute Preise bekommen und gerade der Airbus A380-800, das neue große Flaggschiff, ist natürlich modern und gut in Schuss.

Lufthansa A380-800 in Frankfurt

Was mich gewundert hat, waren die neuen Baggage Drop Stationen am Frankfurter Flughafen, an denen man inzwischen selbst sein Gepäck aufgibt.

Samstag, 2. April 2016

1. Reiseblogger Barcamp in Berlin

Vor ein paar Tagen habe ich mich angemeldet und bin gestern nach Berlin gefahren. Schönstes Aprilwetter, im Norden Bayerns und in Thüringen lag Schnee, in Berlin war strahlend blauer Himmel.

wir fahren nach Berlin, Berlin Straßenschild, Autobahn

Ich treffe mich nämlich dieses Wochenende mit einer Menge deutschsprachiger Reiseblogger in Berlin. Wir nutzen die Konferenzräume im größten Hotel Europas, dem Estrel-Hotel in der Sonnenallee.

Gestern gab es eine super Stadtführung von Erlebe die Stadt. Ich lade zwischendurch immer mal Fotos auf Instagram hoch, die anderswo geteilt werden. Wer also up to date bleiben will, kann mir dort folgen. Später werde ich hier im Blog darüber berichten.

Im Augenblick läuft die Sessionplanung, hier ein Foto von heute früh. Ich bin gespannt auf den Austausch mit anderen Bloggern und neue Eindrücke.

Reiseblogger Barcamp im Estrel Hotel, Berlin

Unter #rbcamp16 findet Ihr auf verschiedenen Social Media Kanälen eine Menge Informationen auch von anderen Bloggern, die hier sind. Und jetzt geht's gleich los mit den Sessions.
Garten-Koch-Event März: Lauch [31.03.2016]

Sonntag, 13. März 2016

Stippvisite Hildesheim: St. Michaelis

Nicht weit von der A7 südlich von Hannover liegt Hildesheim. Am besten nimmt man die Ausfahrt 62 nach Hildesheim, von dort sind es knapp 4 km bis zur Michealskirche oder der Klosterstraße, die man als Ziel ins Navigationsgerät eingeben kann, falls es die Sehenswürdigkeit nicht kennt. Ansonsten ist St. Michaelis gut ausgeschildert und auch am UNESCO-Welterbe-Symbol auf braunen Straßenschildern zu erkennen.

Bereits 1985 wurde St. Michaelis zusammen mit dem Hildesheimer Mariendom in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen, als Zeugnis einmaliger vorromanischer Architektur und Kunst.

Hildesheim: St. Michaelis

Ottonische Vorromanik


Die Vorromanik als Übergang zwischen antiker Formenwelt und Romanik wird in Deutschland nach den jeweiligen Herrscherdynastien untergliedert: Nach der karolingischen Architektur haben wir es zwischen 920 und 1024 mit der ottonischen zu tun, und St. Michaelis ist ein Paradebeispiel dafür.

Donnerstag, 10. März 2016

Lese-Tipp: Alleinreisende Frauen

Heute gibt's einen Tipp von mir für alle, die sich dafür interessieren, ob bzw. wie einfach es ist, als alleinreisende Frau die Welt zu erkunden.

Ivana, die Weltenbummlerin, hat eine Mini-Serie erstellt mit, wie sie findet, "beeindruckenden" Frauen über 40, die alleine reisen. Dort erzählt sie über ihr Projekt: Sie hatte auf Reisen das Gefühl, dass Frauen in ihrem Alter nicht mehr solo unterwegs sind. Also hat Ivana aufgerufen, sich zu melden - wer ist über 40 und reist alleine, warum, welche Erfahrungen hat man damit gemacht, wie kann man andere ermutigen, es nachzutun. 22 Frauen berichten in dieser Miniserie, warum sie (ab und zu) alleine reisen.

Im aktuellen dritten Teil bin ich auch dabei, mit einem Auszug des eigentlich längeren Interviews, das bald als E-Book erscheinen wird. Beeindruckend finde ich mich ja nicht, eher normal, aber das kommt sicher darauf an, wie man sich selbst sieht.

Barbara beim Fotografieren in einem Park in Suzhou

Über 40 kann ich nicht mehr verleugnen, wenn ich mir das Foto anschaue, das ich Ivana gemailt habe, und das auch schon wieder 2 Jahre alt - die Falten könnte man sicher wegspritzen oder wegoperieren, aber ich finde ja, dass man mit dem Alter immer interessanter wird. Lebenserfahrung darf man auch Frauen ansehen, und bei den heutigen Möglichkeiten sind zahlreiche spannende Erlebnisse dabei, die man Menschen auch ansehen darf.

Ich reise ja nicht immer alleine, sondern oft zu zweit oder in Gruppen, aber alleine unterwegs zu sein bedeutet eine andere Art von Freiheit, die mich am meisten prägt.

Stöbert Euch mal durch die Interviews und klickt weiter zu den interessanten Frauen. Toll, was man da alles liest und erfährt!

Sonntag, 6. März 2016

Wanderung im Höllental

Auch im Winter lassen sich super Wanderungen unternehmen, gerade auch im Frankenwald.

Wichtig ist ein gewisser Zwiebellook, wenn doch mal die Sonne durchkommt und man an einer geschützten Stelle marschiert, kann man dann Pulli oder Jacke ausziehen. Wenn noch Schnee liegt, ziehe ich meine hochgeschlossenen Bergstiefel an, eigentlich. Denn kürzlich sind sie kaputt gegangen, ich habe also doch die normalen angezogen und bekam beim Querfeldeingehen doch ein wenig Schnee hinein. ;-)

Wanderung im Höllental

Der Frankenwald im nördlichsten Teil Bayerns lohnt das ganze Jahr über. Seit letztem Herbst ist der Frankenwald mit dem Siegel "Qualitätsregion Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet und damit ayerns erste Qualitätswanderregion.

Sonntag, 28. Februar 2016

Stippvisite Köln

Ich war auf dem Rückweg von geschäftlichen Terminen kurz in Köln und habe mich mit Bloggern getroffen und neben Essen auch etwas Sightseeing gemacht. Kulinarischen Tipps gibt's hier auf meinem Foodblog.

Köln gehört zu den Städten Deutschlands, die immer eine Reise lohnen. Gegründet zur Römerzeit und mit entsprechend vielen Sehenswürdigkeiten (in 2000 Jahren sammelt sich einfach etwas an) bietet die Millionenstadt für jeden Geschmack etwas. Ich war glaube ich zu Schulzeiten das erste Mal dort, irgendeine Studienfahrt. Damals beeindruckten mich die Lage am Rhein, der Dom und die vielen Museen.

Kölner Dom

Als ich nach dem Studium chinesische Kunden durch Köln führte, waren sie mehr an den großen Brücken als am Dom interessiert, der sei ja relativ neu, aber diese Brücken, so viele so eng nebeneinander, wow... Auch das ist schon eine Weile her, inzwischen gibt's in China ja auch viele große Brücken.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Stadt oder Land?

Als ich mit meinem Reise-Blog anfing, gab's noch sehr wenige andere Blogs in der Art. Die letzten paar Jahre hat sich das grundlegend geändert, neue Blogs schießen wie Pilze aus dem Boden und inzwischen gibt es auch immer mehr Blog-Events oder Blogparaden, die ich sonst nur von meinem anderen Blog her kannte. Mir gefällt so etwas, auch wenn ich meist nicht mitkriege, wenn welche stattfinden.

Diesmal habe ich Wind davon bekommen: Ilona von wandernd ~ wandering.wondering.travelling fragt Stadt oder Land?, wo leben wir lieber, was bereisen wir lieber. Das ist ein super Thema, zu dem ich ganze Abhandlungen schreiben könnte. Als Blog-Beitrag tut's was kürzeres, und ein paar Fotos. :-)

Blick auf Dubai und Baustellen Dezember 2011

Lebt ihr in der Stadt oder auf dem Land?
Lebt ihr gerne und freiwillig dort oder würdet ihr es gerne ändern?


Ich habe so ziemlich alles schon erlebt - vom Dorf mit 200 Einwohnern bis hin zur 25 Millionen Metropole. Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt im Dunstkreis von Stuttgart. Die Großstadt war 25 km entfernt, die Dörfer der Umgebung locker mit dem Fahrrad erreichbar. Zu Schulzeiten bin ich schon gerne gereist und fand z.B. Chicago als 16jährige imposant und manche Viertel auch beängstigend. Fürs Studium bin ich nach Nürnberg gezogen, das damals auch schon eine halbe Million Einwohner hatte und im Gegensatz zu Stuttgart wirklich von Land umgeben ist, man ist schnell draußen im Grünen. Zum Auslandsstudium zog es mich nach China, ich lebte damals (1990-91) in Tianjin mit 8 Millionen Einwohnern. Aber auch da war das meiste gut mit dem Fahrrad erreichbar.

Seit einigen Jahren lebe ich ein paar Minuten Fußweg entfernt von der Stelle, wo ich letzten Sonntag dieses Foto aufgenommen habe. Schön ländlich in Norden Bayerns am Rande des Frankenwalds. Freiwillig. ;-)

Winterspaziergang im Frankenwald

Ich lebe in einem Dorf mit gut 1.000 Einwohnern. Wir haben Ärzte, eine Bank und einen Dorfladen. Daneben gibt es massenweise Vereine und örtliches Leben, an dem ich ehrlich gesagt kaum teilnehme. Dafür bin ich zu wenig sesshaft, zu viel unterwegs oder mit meinen eigenen Themen beschäftigt. Ich mag meine Nachbarn und gleichzeitig auch, dass sie weiter weg wohnen als das in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt wäre, das entspannt. Man ist von hier sofort in der Natur und erlebt die Jahreszeiten hautnah mit. Einen Garten-Einblick gab's gestern im anderen Blog, oben das Foto von einem Spaziergang im Schnee. Der Frankenwald ist eine Region, in der andere Menschen Urlaub machen. Ideal.

Ich bin beruflich und auch privat sehr viel unterwegs, in Deutschland und international, da habe ich genügend Trubel und viele Großstädte. Für mich passt das zurzeit, wobei ich ziemlich sicher bin, dass ich irgendwann auch wieder umziehe. Im Alter sind eine Großstadt, in der ich kein eigenes Auto brauche, sowie Barrierefreiheit durchaus eine Option.

Tokio August 2014

Wie sieht es im Urlaub aus? Macht ihr lieber Städtetrips und taucht in das Gewusel einer Großstadt ein oder doch lieber Urlaub auf dem Bauernhof und Wandern? Oder spielt das keine Rolle für die Entscheidung für ein Urlaubsziel?

Ich mag fast alles - Städtetrips, um das pulsierende Leben zu genießen oder auch mal Konzerte oder Theater live zu erleben und Großstadtluft zu schnuppern. Ich mag auch das Land, Wandern auf Madeira, eine Trekkingtour durch den Urwald, Schlittenhundefahren in Schweden, Schlendern durch malerische Dörfer in Südeuropa - ich nehm' alles mit, was geht und genieße es. Immer wieder anders, immer interessant.

Es spielt also durchaus eine Rolle - je nachdem, ob ich gerade eher Erholung brauche (dann ist das Land besser geeignet) oder etwas erleben will (dann eher eine Städtereise).

Landleben am Mekong, Kambodscha Dezember 2012

Was haltet ihr von den Klischees, die es über Stadt- und Landmenschen gibt?

Ich glaube inzwischen, dass sich das - zumindest hierzulande - erledigt hat oder sich gerade erledigt. Naive Landeier, über die man Witze reißt, weil sie die Mode des Vorvorjahrs tragen, arrogante Städter, die nicht grüßen und mit verbissenem Gesicht hektisch durch die Straßen laufen. Hm... Durch die Medien, das Internet, die Reiselust der Menschen hat jeder mehr Zugang zu Information, zu Neuem, und auch mehr eigene Erfahrung als das in früheren Jahrzehnten üblich war. Daher vermischt sich das bzw. passt sich an, finde ich.

In anderen Ländern sieht das noch etwas anders aus...

Dorfleben auf Boracay, Philippinen 2005

Hat sich eure Einstellung zum Stadt- bzw. Landleben im Laufe eures Lebens geändert?

Ja, ich glaube schon. Als Teenager neigt man ja dazu, das Landleben langweilig zu finden und Großstädte cool. Inzwischen, mit guten Internetverbindungen auch in abgelegenen ländlichen Regionen kann man trotzdem am Zahn der Zeit sein oder kriegt zumindest mit, was anderswo passiert. Ich hatte vor allem in Asien sehr unter Smog zu leiden (wer schon mal 625 AQI erlebt hat, weiß wovon ich spreche), da genieße ich die gute Luft hier im Frankenwald und das Gefühl in meinen Lungen, wenn ich befreit atmen kann.

Es gibt also viele Aspekte, die für oder geben Land- und Stadtleben sprechen. Ich persönlich mag beides und mir ist auch klar, dass beides Nachteile hat. Daher genieße ich es, dass wir in einer Zeit leben, in der man immer mal wechseln kann, ob durch Umzug oder - einfacher, häufiger - durch Reisen.

Blick auf Miami Beach bei Sonnenuntergang

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