Sonntag, 13. November 2016

Tagesausflug ab Kutaissi: Klöster und Natur

Heute stand ein Tagesausflug auf dem Plan. Ich wollte unbedingt das Gelati-Kloster sehen, Natur sehen und ein wenig vom normalen Leben in Georgien erfahren, außerhalb der Stadt. Mein Vermieter hatte einen Bekannten mit einem Mercedes organisiert und mit mir die ungefähre Tour besprochen. Der Kinchkha Wasserfall und Okatse Canyon wären nicht auf meiner Liste gewesen, haben sich aber gelohnt.

Tagesausflug ab Kutaissi - Route

Ich habe die Tour ungefähr bei Google Maps nachgezeichnet, damit man einen Eindruck davon bekommt (hier für den Link klicken!).

Es ist eine schöne Kombination aus alten Klöstern, für die Georgien ja typisch ist, und Natur, wirklich beeindruckend und gut in einem Tag machbar. Ich hätte nicht selber fahren wollen, da man sich doch sehr konzentrieren muss, Tiere auf der Fahrbahn, etwas chaotischer Verkehr und ziemliche Schlaglöcher. So fand ich es angenehm, mich in erfahrene Hände zu begeben und einfach aus dem Fenster schauen zu können.

Der Fahrer kannte sich gut aus, sprach allerdings wenig Englisch oder Deutsch. Allerdings wusste er sich zu helfen: Am Handy hatte er eine Bekannte, die super Deutsch sprach und die er jederzeit angerufen hätte, wenn es Probleme oder Fragen gegeben hätte. Ich hatte sie kurz in der Leitung, praktisch. Manchmal war ich mir nicht ganz sicher, warum er die Reihenfolge anders nahm als ich erst dachte; aber im Nachhinein war das immer ideal: Im Gelati-Kloster war ein Gottesdienst, daher erst dort hin, dann nach Motsameta, die letzte Führung in den Prometheus Höhlen beginnt um 17 Uhr, also erst danach nach Zqaltubo. Ohne viele Worte und mit einem Lächeln hat er alles richtig gemacht.

Aber der Reihe nach: Da man unterwegs nicht überall Geldautomaten findet oder mit Kreditkarte zahlen kann, besorgten wir uns noch schnell etwas Bargeld. Dann ging es aus Kutaissi raus zum Gelati Kloster, das seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Kloster und Akademie von Gelati 


Genau wie das Bagrati-Kloster befindet es sich auf der Liste des gefährdeten Welterbes, da die Sanierungen den Charakter der Anlage beeinflussen. Bagrati ist fertig, im Gelati-Kloster wird noch fleißig saniert. Es liegt auf einem Berg 11 km außerhalb von Kutaissi.



Vom Parkplatz aus geht man ein wenig bergab durch dieses Tor und kommt dann auf das Gelände. 1106-1130 erbaut, beinhaltet die Anlage nicht nur das Kloster sondern auch eine Akademie, in der nahmhafte Gelehrte unterrichteten. Das goldene Zeitalter Georgiens, damals blühte das Geistesleben und zu jener Zeit war Georgien eines der bedeutendsten geistigen Zentren der Region. Erbaut wurde Gelati übrigens vom König Dawit dem Erbauer, der auch dem Flughafen seinen Namen gibt. Am Flughafen hat er sicher nicht mitgewirkt, hier soll er aber selbst Hand angelegt haben. Er ist auch hier begraben. Der Eintritt zur Anlage, die aus drei Kirchen, einem separat stehenden Glockenturm und der Akademie besteht, ist frei.

Im Eingangsbereich ist ein Wanderweg angeschrieben, der von Kutaissi hierher führt. Wandertouren in Georgien sind ja beliebt; das kann ich mir auch super vorstellen. Man konnte übrigens nach Kutaissi schauen (man erkennt die Bagrati-Anlage ganz gut) und sieht in der anderen Richtung die schneebedeckten Gipfel des Kaukasus.



Die Hauptkirche ist hier rechts im Bild und der Muttergottes geweiht. Im Innern ist sie im orthodoxen Stil mit farbigen Fresken bemalt. Links im oberen Bild ist die St.-Georgs-Kirche, die z.Z. renoviert wird und die wir nicht besichtigen konnten. Hier ein paar Impressionen.

















Im Innern fand ein Gottesdienst statt, wobei mir auffiel, dass Männer und Frauen auf unterschiedlichen Seiten standen, Frauen links, Männer rechts.



Ich fand die Stimmung in der Kirche authentisch, es ware kaum Touristen dort, sondern die Gläubigen der Gegend, auch einige kleine Kinder. Wer mehr sehen will, hier sind 40 Sekunden mit der Videofunktion meiner Kamera.



Außerhalb der Klosteranlage wurden gerade einige mobile Verkaufsstände aufgebaut, für Touristen und für Pilger, denke ich. An der Straße entsteht gerade ein Gebäude, das nach touristischer Infrastruktur und evtl. weiteren Verkaufsständen aussieht.

Kloster Motsameta 


Weiter ging's auf bergigen Strecken und relativ gut ausgebauten Straßen zum Kloster Motsameta. Auch dieses ist alt, angeblich gab's hier schon im 8. Jahrhundert eine Kirche, das Kloster entstand im 11. Jahrhundert. Der Name heißt übersetzt so viel wie "Ort der Märtyrer" und die Anlage ist Schauplatz von Legenden. Früher befand sich hier eine Festung und zwei Fürstensöhne stellten sich im Jahr 735 Arabern entgegen, die hier einfallen wollten. Sie wurden überwältigt, gefoltert und landeten im Fluß. Darauf hin wurde die erste Kirche errichtet. Motsameta ist ein Wallfahrtsort.

Motsameta Kloster, Georgien

In Motsameta ist vor allem die Lage beeindruckend: Die Anlage ist von den Schluchten des Flusses Zchalziteli (Tskaltsitela) umgeben und war früher schwer sehr erreichbar. Heute gibt es einen Weg und eine Brücke. Auch dieses Kloster ist täglich geöffnet, der Eintritt ist kostenlos, man geht einfach rein.



Neben den Parkplätzen gibt es einen Friedhof, dann geht man einen schön bepflasterten Weg entlang geradeaus bis man zu einem Tor und einer Brücke kommt. Es ist ein kleiner netter Spaziergang, bis man am Kloster ist.



Man kann sich schwarze Tücher mitnehmen, wenn man möchte. Ich habe georgische Frauen gesehen, die das nicht getan haben. Man sollte sich trotzdem ordentlich kleiden; ein Schild erinnert daran, dass kurze Hosen in der Anlage nicht gestattet sind.



Motsameta Kloster, Georgien





Man hat schöne Ausblicke auf die Schlucht, auf Felsen und herbstliche Wälder. Einige Mönche leben hier im Kloster. Man sieht angelegte Beete mit Kräutern und Gemüse. Ich habe einen der Mönche mit einem Huhn gesehen und glaube, dass Gläubige nicht nur Geld sondern auch Lebendnahung spenden: Diese beiden Frauen habe ich nur von hinten erwischt: Eine hat ein Huhn, die andere ein Lamm in einem Sack; sie waren auf dem Weg ins Kloster. Wenn man das Foto größer klickt, erkennt man am rechten weißen Sack ganz gut ein Öhrchen.



Vom Kloster Motsameta ging es wieder zurück nach Kutaissi, weil wir hier durch mussten, um dann weiter nach Westen zu fahren.

Georgisches Parlamentsgebäude, Kutaissi


In Kutaissi fuhren wir an dem futuristischen Gebäude vorbei, das eigentlich georgisches Parlament werden sollte. Hier ein Foto, etwas verwackelt aus dem Auto. Neben der georgischen weht die EU-Flagge.



Das Parlamentsgebäude wurde im Jahr 2012 anlässlich des 20. Jahrestags der georgischen Unabhängigkeit vom damaligen Präsident Michail Saakaschwili eingeweiht. Das spanische Architektenbüro CMD Ingenieros hat es gebaut, die Kuppel aus Glas und Stahl soll Transparenz und Stabililität symbolisieren.



Außerdem sah man die Außenbezirke von Kutaissi, große Straßen, ein Gefängnis, viele Plattenbauten, Stadtrand eben. Die Sowjetzeit lässt grüßen, gemischt mit Moderne, z.B. Fastfood-Buden und Plakatwerbung. So langsam verließen wir die Stadt und kamen in ländlichere Gebiete. Zurzeit reifen Kakis, man sieht viele Bäume, die kein Laub, aber leuchtend orangefarbene Früchte tragen.

Die Straßen Georgiens


Hier ein paar Impressionen der Fahrt, vom Auto aus aufgenommen.















Man fährt viel über Land, durch malerische Dörfer, auch mal über Brücken und Berge hoch und runter, ab und zu erkennt man in der Ferne schneebedeckte Gipfel des Kaukausus. Wirklich traumhaft.

Kinchkha Wasserfall


Irgendwann wurde es weniger bewohnt, dann ging es noch ein paar Serpentinen entlang, bis der Kinchkha Wasserfall angeschrieben ist. Dort findet man einen modernen (und im November leeren) Parkplatz mit Zugang zum Wasserfall. Während unser Fahrer uns die Klöster im Alleingang besichtigen ließ, kam er hier mit und zeigte uns den Weg über beeindruckende Felsformationen bis zum Wasserfall.







Der Wasserfall ist einer der höchsten Georgiens, knapp 100 Meter habe ich wo gelesen. Neben uns waren noch vier weitere Touristen dort.



Ich kann mir den Wasserfall und die Felsen darum herum im Sommer gut vorstellen, wenn man dort vielleicht baden kann oder sich sonnen. Dann ist es dort ideal für ein Picknick! Das passt auch von der Zeit her. Im Herbst war es okay. Wer wenig Zeit hat: Dies ist der Punkt der Tour, auf den ich am ehesten verzichten könnte. Aber ich habe in meinem Leben auch schon viele Wasserfälle gesehen...

Okatse Canyon


Als nächstes ging es etwas zurück; wir hatten auf dem Weg zu dem Wasserfall bereits das Besucherzentrum des Okatse Canyons gesehen. Ein Besuch des modernen Gebäudes lohnt, neben Informationen zum Okatse Canyon gibt es Informationstafeln zu anderen Naturparks in Georgien, so dass man sich Anregungen für die nächste Reise holen kann.



Auch hier sieht man, dass das Land in Tourismus investiert: Im Jahr 2014 wurde ein spektakulärer Weg entlang des Canyons gebaut, eine Art Steg, 780 m lang, auf dem man bequem laufen kann und beeindruckende Blicke in den Canyon werfen kann. Am Ende kommt man auf eine Plattform, die direkt in den Canyon hinein reicht. Hier das Modell.



Man erreicht den Weg vom Besucherzentrum aus ausgeschildert. Hin geht es ca. 2 km, dann der Steg, dann zurück. Es gibt auch eine Landkarte, die man im Besucherzentrum kaufen kann. Für den Rückweg werden Jeeps oder andere Vierradfahrzeuge empfohlen, die extra kosten, da sie von privaten Anbietern bereitgestellt werden. Man kann die Strecke auch zu Fuß zurück (was wir getan haben, ich fand es so schön und machbar), insgesamt sind es dann gut 7 km.



Man zahlt einen überschaubaren Eintritt für den Steg und die Plattform. Im Besucherzentrum gibt es auch ein Café und Toiletten.

Der Canyon ist 35-50 Meter tief und 4 Meter breit, an einigen Stellen eng, an anderen weiter, mit natürlichen Steinbrücken. In geologisch früheren Zeiten gab's einen See, der dann wieder verschwand und den Canyon bildete. Wenn ich es richtig verstanden habe, hängen er und der Wasserfall, den wir zuvor besucht haben, zusammen. Die Wanderung ist schön und abwechslungsreich.















Auf dem Foto direkt hier oberhalb erkennt man links vorne die exponierte Plattform (oder oben auf dem Foto vom Modell!). Draufklicken, dann werden alle Fotos größer (oder rechte Maustaste). Der Canyon ist schön, im Herbst aber im weltweiten Vergleich gesehen nicht übermäßig spektakulär; der Steg und die Plattform machen das wieder etwas wett. Es gibt sogar ein Smart Selfie Einrichtung auf der Plattform. Und eine schöne Sicht nach unten und in den Canyon rein.



Mit dem Auto ging's wieder zurück nach Zqaltubo und von dort in Richtung Norden zur bekannten Prometheus-Höhle.

Georgien - Schnappschuss auf dem Weg

Prometheus-Höhle


Die Höhle kann nur mit Führung besichtigt werden und ist Montags geschlossen. Der Eintritt kostet 6 Lari. Letzter Eintritt ist um 17 Uhr, da gibt es eine englischsprachige Führung. Die Tour dauert etwa eine Stunde. In der Höhle hat es ganzjährig konstant 14°C. Am Anfang geht es über Treppen bergab und dann in die Höhle hinein.

Eine der größten und interessantesten Höhlen Europas - so steht es im Prospekt des Touristenbüros. Georgien liegt ja eher in Asien, aber der eurasische Kontinent hängt ja zusammen. Ich habe schon viele Höhlen gesehen, war aber echt begeistert!



Insgesamt kann man über 1 km durch die Höhle gehen, kommt dabei von einem Raum bzw. einer Halle in die nächste.



Dazu gibt es (ähnlich wie in den Saalfelder Feengrotten) Geschichten und passende Namen der einzelnen Hallen, hier allerdings eher nach altgriechischen Saagengestalten, z.B. gibt es eine Medea-Halle und eine Halle der Liebe.



Stalagmiten, Stalagtiten und alle möglichen auch sehr großen Formationen wie Vorhänge oder versteinerte Wasserfälle sind super beleuchtet (das hat eine deutsche Firma gemacht, wurde uns erzählt). Es gibt auch unterirdische Sehen und Flüsse.



Die Prometheus-Höhle wurde erst 1984 entdeckt. Die Führerin meinte, es gibt in der Nähe noch einige weitere Höhlengebiete, die nach und nach erschlossen werden. Georgien scheint also für Höhlenforscher ein Paradies zu sein.



Die Tour war gut gebucht, die Höhle scheint eine Hauptsehenswürdigkeit zu sein, selbst eine lautstarke indische Familie nahm teil, und ein paar europäische Studenten, die in Georgien gerade ein Auslandssemester absolvieren und an diesem Sonntag Sightseeing machten. Am Ende der Tour kann man noch normalerweise noch eine Bootsfahrt im unterirdischen Abschnitt des Flusses machen, das ging heute aber wegen des Wasserstandes oder wegen Bauarbeiten nicht. Am Ausgang der Höhle gibt es eine Toilette. Ein Bus fährt einen zurück zum Ausgangspunkt.

Kurort Zqaltubo 


Inzwischen war es dunkel und wir sind nach Zqaltubo (Tskaltubo, წყალტუბო), sind dort aber nur kurz ausgestiegen, um ein paar Fotos zu machen.



Zqaltubo (Tskaltubo) ist ein bekannter Kurort, der seine Hochzeiten hinter sich hat. Stalin hat hier gekurt, zu Sowjetzeiten sah es hier anders aus. Einige Gebäude sind dem Verfall preisgegeben, andere werden restauriert. Der Kurpark und die Kurkliniken sahen auf den ersten Blick und bei Dämmerung nicht sehr einladend aus, alles versprühte aber einen etwas morbiden Charme. Man kann die frühere Pracht noch ein wenig erahnen, das muss eine beeindruckende Atmosphäre gewesen sein. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.





Von Zqaltubo fuhren wir zurück ins Hotel nach Kutaissi.

Mir hat der Tagesausflug super gut gefallen und ich kann jedem diese oder eine ähnliche Tour empfehlen. Auch wenn ich nicht lange in diesem Land war, der Tag war abwechslungsreich und lässt mich erahnen, was dieses Land noch bieten kann.

Georgische Chinkali


Abends sind wir wieder in die Stadt, diesmal östlich vom Fluss und haben dort etwas gegessen. Auch ein Tipp vom Vermieter, das El Depo. Es ist bekannt für seine Chinkali. Man erreicht es über die Tetri Brücke geradeaus in der Joseb Grishashvili St. , Ecke Galaktion Tabidze St. Es ist eher rustikal gehalten aber modern und war gut besucht, wir mussten kurz warten, bis ein Tisch frei war.



Es dauerte gefühlt recht lange, bis die Chinkali kamen. Wir hatten ja auch Hunger, es hatte nur zu einem mitgebrachten Müsliriegel bei der Wanderung am Okatse Canyon gereicht. Am Nachbarstisch waren auch Hungrige, die sich mit Warten schwer taten und immer mal rauchten.

Zum Glück hatte ich noch zwei weitere Gerichte bestellt, die früher kamen und total lecker waren.



Das obere war Lamm mit einer Sauce, die viel frischen Koriander enthielt und sensationell spchmeckte. Die gegrillten Fleischstücke auf dem unteren Foto kamen mit einer aromatischen roten Sauce.



Dann kamen auch die Chinkali. Wir hatten welche mit Fleisch nach Art des Hauses und welche mit Pilz. Wie man sieht sind die Chinkali Eldepo größer; es gibt sie also in zwei Größen.



Chinkali bzw. Khinkali oder ხინკალი sind georgische gefüllte Teigtaschen. Es gibt sie mit verschiedensten Füllungen, u.a. mit Hackfleisch, Käse oder Pilzen. Sie werden in Salzwasser gekocht. Der Teig ist großzügiger als ich es von anderen Teigtaschen kenne, er wird als eine Art Säckchen zusammen gefaltet. Man isst die Chinkali von Hand, ergreift sie am Knauf und beißt vorsichtig rein. Dabei muss man auf die Flüssigkeit achten, diese saugt man heraus (ähnlich wie bei den Shanghaier xiaolongbao) und isst dann den Rest, bis auf die Spitze der Teigtasche. Dieser Knauf, diese Spitze der Teigtasche, wird nicht gar, das schmeckt teigig und wird am Tellerrand abgelegt.



Man bestellt pro Sorte 5 Stück, die zusammen auf einem Teller serviert werden. Wenn wir die anderen Gerichte nicht gehabt hätten, wäre das nach dem Tag mit Wandern und Sightseeing zu wenig gewesen; wer also nur Chinkali essen will, sollte mehr bestellen. Im El Depo gibt es keinen Wein und man geht, nachdem man gegessen hat.

Rotwein im Cafe-Bar My House


Danach sind wir noch etwas durch die Stadt geschlendert auf der Suche nach einer einladenden Bar, da wir etwas Wein trinken wollten. Gelandet sind wir wieder im Cafe-Bar My House nahe des Stadtparks. Zum Apfelkuchen konnte ich auch nicht nein sagen, der war selbstgebacken und richtig lecker locker. Die Eigenümerin hat sich mit dem Café einen Traum erfüllt und sich selbständig gemacht. Sie ist sehr sympathisch, spricht gutes Englisch und weitere Fremdsprachen, ihr Mann und die Schwiegermutter helfen mit.



Der Wein wird zum Teil selbst gekeltert, das macht der Ehemann. Mir haben sowohl der weiße als auch der rote georgische Wein besser geschmeckt als anderswo. Spezialität des Cafés ist übrigens Chatschpuri, das Käsebrot.

Dies ist Teil meines Berichts über eine Kurzreise nach Georgien mit Wizzair. Allgemeine Informationen dazu und Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Kommentare:

  1. Wow, absolut coole Sachen. Die Kloster erinnern mich sehr stark an Griechenland. Und diese Schluchten, und anderen Naturphänomene sind wunderschön und interessant. Du hast hier jetzt was besonderes gezeigt, und ein Land, das als Reiseziel eher nicht so bekannt ist. Toller Bericht.
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Flögi,
      herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Der Bericht ist lang geworden und hat viel Zeit gekostet; da freut mich, dass er gut ankommt. Ich denke, Georgien wird sich touristisch die nächsten Jahre stark entwickeln, alle Zeichen sind gesetzt. Orthodoxe Klöster habe ich letztes Jahr einige gesehen, und die hier waren ganz speziell. Man sieht auch, dass überall renoviert wird und neu beschildert, das Land ist offen und freundlich Touristen gegenüber. Alles sehr einladend.
      Liebe Grüße
      Barbara

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  2. Hallo Barbara, ein wirklich spannender Bericht aus einem Land, dass ich mir noch nie näher angeschaut habe. Wirklich beeindruckende Kirchen und die Landschaft ist auch faszinierend. Ich werde mich mal intensiver mit Georgien beschäftigen- Danke dir für diesen Tipp! Herzliche Grüße Sabine

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    1. Hallo Sabine,
      ja, Georgien lohnt wirklich, es ist ein altes Kulturland, da gibt es viel zu erleben. Ich selbst habe ja auch erst reingeschnuppert.
      Herzliche Grüße,
      Barbara

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  3. Georgien habe ich bisher so gar nicht auf dem Schirm, ich müsste erst mal nachgucken, wo das genau liegt 😉
    Umso interessanter, aus dieser mir ganz fremden Region mal etwas zu lesen.
    Den Canyon fand ich ziemlich beeindruckend, sich das Modell war sehr anschaulich. Und das Essen sieht richtig lecker aus!
    LG
    Gina

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    1. Hallo Gina,
      das Essen ist wirklich genial - die georgische Küche hat weltweit einen super Ruf und es gibt viele, die fliegen nur wegen des Essens hin (genauso wie nach Peru, das würde mich auch reizen, ist aber nicht so einfach zu erreichen).
      LG Barbara

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  4. Liebe Barbara,
    Also Georgien ist ja wirklich ein außergewöhnliches Ziel. Der Okatse Canyon sieht sehr abenteuerlich azs und hätte mir wahrscheinlich am besten gefallen.
    LG Annika

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    1. Liebe Annika,
      der Canyon war wirklich schön, bzw. ich denke, im Sommer ist er spektakulärer, aber ich fand diesen Weg so toll und das Ganze irgendwie sehr entspannend, eine schöne Wanderung in der Natur und auch nicht allzu anstrengend. In Georgien kann man toll wandern, auch im Kaukasus, das stelle ich mir auch toll vor.
      LG Barbara

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  5. Liebe Barbara, wow was für ein toller Artikel! Ich schaue mir auch gerne alte Klöster und Kirchen an und finde deine Idee mit dem Video super. Das gibt noch mal einen anderen Eindruck und hat die Atmosphäre gut eingefangen! Schön zu lesen, dass man viel für den Tourismus tut, der Canyon scheint mir auf jeden Fall einen Besuch wert. Danke für die tolle Zusammenstellung!
    VG Simone

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    1. Liebe Simone,
      danke für das Kompliment, das freut mich!
      Ich war wirlich sehr beeindruckt von der Stimmung im Kloster und wollte das für mich festhalten.
      Georgien entwickelt sich die nächsten Jahre sicherlich, das Land hat unheimlich viel zu bieten, gerade für Menschen, die das Ursprüngliche suchen. Weit ist es ja auch nicht.
      LG Barbara

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  6. Georgien, Mazedonien, Rumänien. Es ist schon beeindruckend, wie gleich die Osteuropa Länder aussehen und wie sie gleichzeitig immer diesen Hauch von Moderne probieren.

    Die St. Georgs Kirche sieht übrigens sehr wie die Kirche aus einem Videospiel aus. Age of Empires? :)

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    1. Vieles ist typisch Osteuropa, klar. Da gibt es eine lange gemeinsame Geschichte, allein schon die orthodoxen Kirchen, die anders als unsere aber doch wieder ähnlich sind. Mir gefällt dieses "Dazwischen", wie Du schreibst, dieses "Hauch von Moderne probieren", die Transformation, die jedes Land ein wenig anders angeht. Das bleibt auch die nächsten Jahre spannend.

      Das Videospiel kenne ich nicht - vorstellen kann ich es mir gut.

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  7. Ok, ich muss gestehen, ich musste jetzt nochmal googlen, wo genau Georgien liegt...
    Sieht aber nach einer wirklich tollen Route aus, die du da zurückgelegt hast. Der Canyon würde mich in jedem Fall auch reizen :) LG Luisa

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    1. Hallo Luisa, Georgien scheint wirklich noch ein Geheimtipp zu sein. Vielleicht schaffst Du es ja mal - der Canyon war wirklich schön. LG Barbara

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  8. Einfach sensationell! Die Tour ist wunderbar beschrieben und Deine Bilder sind wunderschön geworden! Ich schließe mich den Kommentaren an. Es gibt nicht viele Blogger, die über Georgien berichten! Danke dafür!

    Liebe GRüße,
    Alex.

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    1. Hallo Alex, danke, das freut mich. Ich hatte auch sehr wenig über Georgien gefunden, daher auch die ausführlichen Fotos und Tipps. Für alle, die mal hinfahren wollen.
      Liebe Grüße
      Barbara

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Ich freue mich über Kommentare und einen freundlichen Austausch.

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