Dienstag, 18. Juli 2017

Lieblingsfotos 1. Halbjahr 2017

Ende letzten Jahres habe ich schon mal mitgemacht, bei Michaels halbjährlich stattfindender Fotoparade, damals mit den besten Fotos des 2. Halbjahrs 2016. Irre, wie die Zeit vergeht, schon ist 2017 zur Hälfte vorbei und Michael fragt wieder nach unseren Fotos.

Diesmal sind 6 Adjektive vorgegeben, als Kategorien: ungewöhnlich, entspannt, fern, beleuchtet, alt und schlicht und simpel: schönstes Foto. Da ich dieses Jahr noch nicht viel unterwegs war und daher auch relativ wenig gebloggt habe, war meine Auswahl an Fotos nicht allzu groß. Trotzdem ist es nicht einfach, passende Fotos zu den einzelnen Themen finden.

1. ungewöhnlich


Manchmal denke ich ja, ich bin abgebrüht und habe schon alles gesehen auf dieser Welt... ;-) Zum Glück holt mich dann die Realität ein und erinnert mich daran, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Am ungewöhnlichsten fand ich die typischen Restaurants, die zig Kilometer entlang des Ourika-Flusses in Marokko aufgereiht sind, teils mitten im strömenden Fluss, meist am Rand, aber so, dass das kühle Wasser eine sanfte Erfrischung bietet.

Restaurants entlang des Flusses - Ourika, Marokko



Donnerstag, 15. Juni 2017

Arche Nebra (Himmelsscheibe)

Fronleichnam ist Feiertag in Bayern, aber nicht in Sachsen-Anhalt. Perfekt also für einen schönen Ausflug ins normale Leben eines anderen Bundeslands. Die Läden sind offen, es ist trotz super Wetters nicht übermäßig voll.

Wir wollten schon lange einmal den Fundort der berühmten Himmelsscheibe von Nebra besuchen. Sie ist schließlich einer der bedeutendsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts und seit 2013 im UNESCO-Dokumentenerbe verzeichnet. Am Anfang wurde gezweifelt, inzwischen hält man sie für echt und für eine Sensation. Die Himmelsscheibe ist über 3.600 Jahre alt (evtl. sogar 4.100 Jahre, so genau lässt sich das nicht bestimmen) und zeigt die weltweit älteste konkrete Darstellung astronomischer Phänomene, von der man derzeit weiß.

Besucherzentrum Arche Nebra

Kloster Memleben

Auf dem Weg nach Nebra liegt Memleben. Mir sagte das zuvor nichts, ich war eher zufällig drauf gestoßen, als ich bei der Routenplanung nach Nebra das Wort Kaiserpfalz las.

Memleben war im 10. Jahrhundert eine bedeutende Pfalz unter den ostfränkischen Herrschern Heinrich I. und seinem Sohn Otto I., die beide auch hier starben. Beigesetzt wurden beide aber anderswo, Heinrich in Quedlinburg und Otto der Große, der bekannte römisch-deutsche Kaiser, in der Ottostadt Magdeburg.

Kloster Memleben

Von dieser alten Pfalz der Ottonen hat man bisher nichts gefunden, aber Reste des Benediktinerklosters aus dem 13. Jahrhundert sowie ein Grundriss der Kirche aus dem 10. Jahrhundert lassen sich erkennen und lohnen einen Besuch.

Das Kloster wurde um das Jahr 979 von Otto II. gegründet, zum Gedenken an seinen Vater, für den dort gebetet werden sollte. Allerdings verlor es bereits ab 1015 an Bedeutung, nach der Reformation wurde es aufgehoben. Kurz nach der Gründung wurde das Benediktinerkloster Memleben bedeutende Reichsabtei und war von der Größe her mit dem Magdeburger Dom oder St. Michaelis in Hildesheim vergleichbar.

Dienstag, 4. April 2017

Kurzreise nach Marrakesch

Vor elf Jahren war ich das erste Mal in Marrakesch, darüber gibt's einen kurzen Beitrag hier im Blog, mit Eckdaten der Reise, meinen Erlebnissen und ein paar Fotos von Marrakesch. Vieles hat sich verändert: Damals musste man noch in Paris umsteigen und die Anreise dauerte entsprechend lange. Inzwischen gibt es zahlreiche Direktflüge ab Deutschland sowie eine Menge neue Hotels und neu ausgebaute Riads; die touristische Infrastruktur ist da und immer mehr internationale Touristen reisen nach Marrakesch.



Ich war daher gespannt auf das veränderte Marrakesch und habe die Gelegenheit genutzt, für ein paar Tage in die Stadt und die Region hineinzuschnuppern. Marrakesch verbindet Schätze der Vergangenheit mit Moderne, man findet Tradition und Tourismus, Eselkarren und Limousinen, Armut und Reichtum, Orient und Internationales. Das macht es so spannend, das fesselt und das macht den Zauber dieser Stadt aus.

Montag, 3. April 2017

Flughafen Marrakesch und Rückflug

Heute war nur ein Reisetag. Abflug von Marrakesch um 13:30 Uhr mit der Air Arabia Nr. 3O 335, Ankunft in Frankfurt um 18:20 Uhr (also knapp 4 Stunden Flug bei 1 Std. Zeitverschiebung). Wer früh aufsteht, kann morgens noch etwas unternehmen oder eine Runde im Pool schwimmen.

Hotel Atlas Asni, Marrakesch - Frühstück mit Msemen

Ich habe gepackt und dann gemütlich im Freien gefrühstückt. Msemen sind eine Art Pfannkuchen, die es in Marokko zum Frühstück aber auch am Nachmittag gibt. Man kann sie kalt oder warm genießen, pur oder mit herzhaftem oder süßem Belag. Ich mochte sie mit Frischkäse und etwas Honig zu einer Tasse Tee.

Sonntag, 2. April 2017

Ourika am Hohen Atlas, Kutschfahrt in Marrakesch

Heute habe ich eine Tour in Richtung Hoher Atlas unternommen, einen schönen Wasserfall gesehen und erlebt, wie viele Marokkaner ihren Sonntag verbringen. Bei meiner ersten Reise nach Marrakesch hatte ich mir ja fest vorgenommen, das nächste Mal etwas von den Bergen und mehr Natur zu sehen. Ich finde, das hat sich gelohnt!

Am Nachmittag kam nach einem kurzen Bad im Hotelpool eine geruhsame Kutschfahrt an der Reihe, bevor es abends zum Abschluss der Reise einen Sundowner am Djemaa el Fna und nochmal gutes marokkanisches Essen gab.

Typisches Restaurant im Ourika-Tal direkt am Fluss - Marokko

Samstag, 1. April 2017

Marrakesch zum Genießen

In Marrakesch kann man so richtig die Seele baumeln lassen! Dafür bieten sich die Gärten, die schön renovierten klassischen Riads mit ihren Dachterrassen und natürlich auch die kulinarischen Höhepunkte an, u.a. die typisch marokkanischen Süßigkeiten. Davon berichte ich hier.

Heute ging es nämlich auch bei unserer Tour deutlich entspannter zu als am gestrigen Tag. Die Haupt-Sehenswürdigkeiten waren abgehakt, Schwerpunkte waren eher erholsamere Ziele. Los ging es nach dem Frühstück zum Jardin Majorelle, danach auf die Dachterrasse eines Riads zum gemütlichen Mittagessen, es folgte ein kleiner Besuch im Souk und im Haus der Fotografie, bevor wir mehr über die Event-Location Marrakesch erfuhren und lokale Süßigkeiten naschen durften. Zum Abendessen gab's wieder typisch marokkanisches.  

Jardin Majorelle


Der Jardin Majorelle ist eine der schönsten Gartenanlagen Marrakeschs. Jardin ist französisch für Garten, und Majorelle heißt er nach dem Gründer, dem französischen Maler Jacques Majorelle, der von 1886-1962 lebte und um 1920 nach Marokko kam. Ein paar Jahre später kaufte er ein Haus in Marrakesch und legte einen botanischen Garten an, mit Pflanzen, die er auf Reisen gesammelt hatte.

Jardin Majorelle, Marrakesch

Irgendwo habe ich gelesen, dass bereits er ihn der Öffentlichkeit zugänglich machte; wie auch immer, nach seinem Tod verwilderte die Gartenanlage. 1980 haben ihn der bekannte Modeschöpfer Yves St. Laurent und sein Lebensgefährten Pierre Bergé entdeckt. Die beiden kauften das Anwesen und ließen es wieder herrichten.

Freitag, 31. März 2017

Sightseeing in Marrakesch

Marrakesch ist eine der vier Königsstädte und existiert schon seit fast 1000 Jahren. Die Stadt am Fuß des Hohen Atlas gilt als schönste Stadt Marokkos und des ganzen Maghreb. Gegründet 1062 oder 1070 von den Almoraviden, einer Berberdynastie, die Wasser in Quellen fassten und Brunnen- und Kanalisationssysteme schufen. Wasser war und ist wichtig hier am Rand der Wüste. Marrakesch wurde zur Hauptstadt Marokkos (unser Wort für Marokko stammt übrigens vom Namen Marrekesch her!).

1154 folgte die Berberdynastie der Almohaden und errichtete u.a. die Koutoubia-Moschee, das heutige Wahrzeichen der Stadt. 1269 folgten die Meriniden, auch Berber, und machten Fès zur Hauptstadt. Ab 1554 war Marrakesch wieder Hauptstadt, die Saadier hatten die Herrschaft übernommen. Ein gigantischer Palast nach dem Vorbild der Alhambra entstand, die Stadt wurde mit Moscheen, Springbrunnen, Universitäten ausgestattet. Die Dynastie der Alawiden eroberte Marrakesch 1659 und verlegte die Hauptstadt wieder nach Fès; der derzeitge König entstammt dieser Dynastie. Die heutige Hauptstadt Marokkos ist Rabat, das nicht weit von Casablanca an der Atlantikküste liegt. Marrakesch ist heute die viertgrößte Stadt Marokkos.

Marrakesch - Parc Lalla Hasna mit Koutoubia-Moschee

Nach dem Frühstück war Statdtbesichtigung und Sightseeing angesagt. Saadier-Gräber, Medersa Ben Youssef, Palais de la Bahia, dann Bummel durch die Souks und über den Djemaa El Fna.

Donnerstag, 30. März 2017

Flug nach Marrakesch, Hotel, Abendessen

Der erste Tag war ein Reisetag: Ich bin morgens los, der Flug mit Air Arabia Maroc sollte eigentlich um 12:40 Uhr starten, wurde allerdings kurz zuvor auf 14:25 Uhr verlegt. Das war mir ganz recht, so hatte ich morgens mehr Zeit zu packen, nach Frankfurt zu fahren und mein Auto zu parken, ohne Hektik.

Los ging's ab Terminal 2. Im Flughafen war Zeit, die anderen Mitreisenden unserer Bloggerreise zu treffen und schon mal hallo zu sagen, bis dann unser Gepäck aufgegeben wurde.

Flug mit Air Arabia Maroc


Air Arabia und Air Arabia Maroc kannte ich bisher noch nicht. Erstere ist die Billigfluggesellschaft des Emirats Sharjah, zweitere die Tochter als Joint Venture und mit Hub in Casablanca. Die Airline fliegt mit einer A320 direkt ab Frankfurt zum Flughafen Marrakesch-Menara (IATA-Code RAK), montags und donnerstags. Der Flug dauert ungefähr 3:45 Stunden.

Tipp: Im Flugzeug gibt es für 1,50 € Mineralwasser (still oder Sprudel, 50cl), so dass man nicht auf das - wie ich finde überteuerte - Wasser im Frankfurter Flughafen angewiesen ist! 

Air Arabia Maroc

Montag, 16. Januar 2017

Stippvisite Kitzbühel

Wir waren in der Gegend und haben die Gelegenheit genutzt, für eine Nacht in Kitzbühel abzusteigen und uns den Ort in Ruhe anzuschauen.

Kitzbühel ist einer der bedeutendsten Wintersportorte überhaupt und als mondäne Stadt nicht nur beim internationalen Jetset bekannt. Das Hahnenkammrennen wird hier ausgetragen. Kitzbühel liegt nicht weit von Kufstein und ist von Deutschland aus über München schnell zu erreichen. Wunderschön ist die Lage mitten in den Kitzbüheler Alpen.

Hotel Schloss Lebenberg - Panoramapool

Das war der Blick aus unserem Hotelpool auf die traumhaft schöne Winterlandschaft.

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