Dienstag, 4. April 2017

Kurzreise nach Marrakesch

Vor elf Jahren war ich das erste Mal in Marrakesch, darüber gibt's einen kurzen Beitrag hier im Blog, mit Eckdaten der Reise, meinen Erlebnissen und ein paar Fotos von Marrakesch. Vieles hat sich verändert: Damals musste man noch in Paris umsteigen und die Anreise dauerte entsprechend lange. Inzwischen gibt es zahlreiche Direktflüge ab Deutschland sowie eine Menge neue Hotels und neu ausgebaute Riads; die touristische Infrastruktur ist da und immer mehr internationale Touristen reisen nach Marrakesch.



Ich war daher gespannt auf das veränderte Marrakesch und habe die Gelegenheit genutzt, für ein paar Tage in die Stadt und die Region hineinzuschnuppern. Marrakesch verbindet Schätze der Vergangenheit mit Moderne, man findet Tradition und Tourismus, Eselkarren und Limousinen, Armut und Reichtum, Orient und Internationales. Das macht es so spannend, das fesselt und das macht den Zauber dieser Stadt aus.

Montag, 3. April 2017

Flughafen Marrakesch und Rückflug

Heute war nur ein Reisetag. Abflug von Marrakesch um 13:30 Uhr mit der Air Arabia Nr. 3O 335, Ankunft in Frankfurt um 18:20 Uhr (also knapp 4 Stunden Flug bei 1 Std. Zeitverschiebung). Wer früh aufsteht, kann morgens noch etwas unternehmen oder eine Runde im Pool schwimmen.

Hotel Atlas Asni, Marrakesch - Frühstück mit Msemen

Ich habe gepackt und dann gemütlich im Freien gefrühstückt. Msemen sind eine Art Pfannkuchen, die es in Marokko zum Frühstück aber auch am Nachmittag gibt. Man kann sie kalt oder warm genießen, pur oder mit herzhaftem oder süßem Belag. Ich mochte sie mit Frischkäse und etwas Honig zu einer Tasse Tee.

Sonntag, 2. April 2017

Ourika am Hohen Atlas, Kutschfahrt in Marrakesch

Heute habe ich eine Tour in Richtung Hoher Atlas unternommen, einen schönen Wasserfall gesehen und erlebt, wie viele Marokkaner ihren Sonntag verbringen. Bei meiner ersten Reise nach Marrakesch hatte ich mir ja fest vorgenommen, das nächste Mal etwas von den Bergen und mehr Natur zu sehen. Ich finde, das hat sich gelohnt!

Am Nachmittag kam nach einem kurzen Bad im Hotelpool eine geruhsame Kutschfahrt an der Reihe, bevor es abends zum Abschluss der Reise einen Sundowner am Djemaa el Fna und nochmal gutes marokkanisches Essen gab.

Typisches Restaurant im Ourika-Tal direkt am Fluss - Marokko

Samstag, 1. April 2017

Marrakesch zum Genießen

In Marrakesch kann man so richtig die Seele baumeln lassen! Dafür bieten sich die Gärten, die schön renovierten klassischen Riads mit ihren Dachterrassen und natürlich auch die kulinarischen Höhepunkte an, u.a. die typisch marokkanischen Süßigkeiten. Davon berichte ich hier.

Heute ging es nämlich auch bei unserer Tour deutlich entspannter zu als am gestrigen Tag. Die Haupt-Sehenswürdigkeiten waren abgehakt, Schwerpunkte waren eher erholsamere Ziele. Los ging es nach dem Frühstück zum Jardin Majorelle, danach auf die Dachterrasse eines Riads zum gemütlichen Mittagessen, es folgte ein kleiner Besuch im Souk und im Haus der Fotografie, bevor wir mehr über die Event-Location Marrakesch erfuhren und lokale Süßigkeiten naschen durften. Zum Abendessen gab's wieder typisch marokkanisches.  

Jardin Majorelle


Der Jardin Majorelle ist eine der schönsten Gartenanlagen Marrakeschs. Jardin ist französisch für Garten, und Majorelle heißt er nach dem Gründer, dem französischen Maler Jacques Majorelle, der von 1886-1962 lebte und um 1920 nach Marokko kam. Ein paar Jahre später kaufte er ein Haus in Marrakesch und legte einen botanischen Garten an, mit Pflanzen, die er auf Reisen gesammelt hatte.

Jardin Majorelle, Marrakesch

Irgendwo habe ich gelesen, dass bereits er ihn der Öffentlichkeit zugänglich machte; wie auch immer, nach seinem Tod verwilderte die Gartenanlage. 1980 haben ihn der bekannte Modeschöpfer Yves St. Laurent und sein Lebensgefährten Pierre Bergé entdeckt. Die beiden kauften das Anwesen und ließen es wieder herrichten.

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